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Check-Liste für Eltern
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Die unten stehenden Fragen sind nur in Verbindung miteinander zu werten. Nur eine mit "Ja" beantwortete Frage reicht für eine Einschätzung nicht aus und ist auch kein Grund zur Sorge.
Verdacht auf LRS
- hatte Ihr Kind schon vor der Einschulung größere Sprachprobleme und war es ggf. in logopädischer Behandlung?
- wurde bei Ihrem Kind eine Hörverarbeitungsstörung festgestellt?
- wurde bei Ihrem Kind ein ADHS oder ADS festgestellt?
- klagt Ihr Kind in Zusammenhang mit dem Schulbesuch häufiger über körperliche Beschwerden (Kopfweh etc.)?
- wirkt ihr Kind vor oder nach dem Schulbesuch traurig oder resigniert?
- braucht ihr Kind extrem lange für die Hausaufgabe?
- gibt es täglich aufgrund der Hausaufgaben Auseinandersetzungen?
- üben Sie viel mit Ihrem Kind und es "nutzt" nichts?
- haben Sie aufgrund der schwachen Leistungen Ihres Kindes im Lesen und Schreiben ein stetes "schlechtes Bauchgefühl", obwohl Sie der Lehrer beruhigt?
- hat Ihr Kind Wortfindungsprobleme (Finden von passenden Begriffen und Oberbegriffen beim Erzählen)?
- lässt Ihr Kind beim Schreiben Buchstaben aus (Kin statt Kind, Mas statt Maus)?
- finden Sie im Heft Ihres Kindes öfter Wortruinen (letr statt Blätter, biln statt bilden)?
- finden Sie manchmal verdrehte Buchstaben oder Wörter (Schif statt Fisch, Leiber statt Lieder)?
- lautiert Ihr Kind ausschließlich beim Lesenlernen anstatt die Buchstaben silbierend zu verbinden (S/o/n/n/e statt Son-ne)?
- liest Ihr Kind Wörter manchmal "rückwärts" (Safan anstatt Fasan)?
- liest Ihr Kind extrem langsam und stockend?
- kann Ihr Kind nur schwer oder gar nicht erzählen, was in der gelesenen Geschichte passierte?
- treten bei Ihrem älteren Kind (ab Klasse 5) "auf einmal" viele Rechtschreibfehler auf?
- treten bei Ihrem älteren Kind zusätzlich extreme Fremdsprachenprobleme auf?
- hat ihr Kind zusätzlich Probleme in Fächern, wo das Lesen als Grundlage gilt?
Sollten hier mehrere Fragen von Ihnen mit JA beantwortet werden, sollten Sie Ihr Kind einem Kinder-und Jugendpsychiater vorstellen, oder dieses zumindest mit Ihrem Kinderarzt thematisieren.
Verdacht auf Dyskalkulie
- klagt Ihr Kind in Zusammenhang mit dem Schulbesuch häufiger über körperliche Beschwerden (Kopfweh etc.)?
- wirkt ihr Kind vor oder nach dem Schulbesuch traurig oder resigniert?
- braucht ihr Kind extrem lange für die Hausaufgabe?
- gibt es täglich aufgrund der Hausaufgaben Auseinandersetzungen?
- üben Sie viel mit Ihrem Kind und es „nutzt“ nichts?
- fällt es Ihrem Kind schwer, eine Menge korrekt abzuzählen (es überspringt beim Zählen Objekte oder lässt Zahlen aus)?
- hat Ihr Kind Probleme beim Rückwärtszählen?
verdreht Ihr Kind beim Lesen oder Schreiben von Zahlen die Ziffern (das Kind schreibt bzw. liest 25 anstatt 52, 46 statt 64)?
- schreibt Ihr Kind bei zweistelligen Zahlen zuerst die Einer, dann die Zehner (bei 25 zuerst die 5, dann die 2)?
- hat Ihr Kind Probleme beim Lernen der Uhr?
- verwechselt Ihr Kind ähnlich klingende Zahlen (z. B. 15 und 50)?
- erkennt Ihr Kind völlig unpassende Rechenergebnisse nicht?
- verrechnet sich Ihr Kind häufig um 1?
- hat Ihr Kind Probleme beim Umgang mit Geld?
- hat Ihr Kind Schwierigkeiten, Mengen abzuschätzen?
- rechnet Ihr Kind sichtbar oder heimlich mit den Fingern?
- verwechselt Ihr Kind die Rechenarten (z. B. rechnet es plus statt minus)?
- hat Ihr Kind Probleme beim Lösen von Textaufgaben?
- Hat Ihr Kind Probleme mit Platzhalteraufgaben (z. B. __ - 6 = 8)?
- zählt Ihr Kind beim Lösen von Malaufgaben die jeweilige Zahlenreihe bis zum Ergebnis hoch (z. B. 3 x 5 = 5, 10, 15)?
Falls Sie mehrere Fragen mit JA beantwortet haben, sollten Sie Ihr Kind einem Kinder- und Jugendpsychiater vorstellen, oder dieses zumindest mit Ihrem Kinderarzt thematisieren.
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