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Therapieansatz
Legasthenietherapien - Wir haben ein erfolgreiches und wissenschaftlich fundiertes Konzept
Das Konzept der "Lautgetreuen Lese-Rechtschreibförderung" und des erweiterten Rechtschreibregelaufbaus nach Reuter-Liehr, welches im Falle von
- Analphabetismus
- Umschriebener Lese-Rechtschreibstörung nach ICD-10
- Lese-Rechtschreibschwäche
in unserer Praxis eingesetzt wird, wurde in mehreren unabhängigen Studien in seiner Effektivität an den Universitäten Göttingen (1987-1993), Würzburg (1998-1999) und Wien (2002-2003) wissenschaftlich überprüft.
Die höchsten Erfolge konnten nach Einzeltherapie, in denen die Schüler in der Regel sowohl den Aufbau der lautgetreuen Lese-Rechtschreibung als auch das Regeltraining absolvierten, ermittelt werden: Der Vergleich zwischen Anfangs- und Abschlusstest bei 164 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erbrachte durchschnittlich eine Leistungssteigerung von TW 33,6 zu TW 52,2. Das bedeutet: eine weit unterdurchschnittliche Ausgangssituation konnte zu einer gut durchschnittlichen Leistung gesteigert werden. Dieser Erfolg wurde in einer Nachuntersuchung (3 Jahre nach Abschluss der Therapie, 46 Probanden) bestätigt, so dass von einem hohen Langzeiteffekt der Förderung ausgegangen werden kann.
Ferner konnte nachweislich ein Zusammenhang mit positiver Schul- und Berufsentwicklung ermittelt werden. Nach Abschluss der Therapie kam es bei den Schülern vielfach zu einem Schulwechsel auf weiterführende, höhere Schulen. Hauptschüler machten Realschulabschlüsse, Realschüler absolvierten ein Fachabitur und es fand nicht selten ein Wechsel vom Ausbildungsplatz in ein Studium statt. (Studie Unterberg, Psychologisches Institut der Universität Göttingen, 2005)
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