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Wir passen die Therapie eng an das Lebensumfeld des Betroffenen an.
Sollte es sinnvoll sein, so hospitieren wir auch im Schulunterricht und nehmen beratend an Klassenkonferenzen teil.
Das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt, begrüßen wir gerne immer wieder interessierte Lehrpersonen in unserer Praxis zur Teilnahme an einer Therapiesitzung oder auch zur Sichtung unseres Materials und zum allgemeinen Austausch.
Die fehleranalytische Auswertung einer Klassenarbeit wird in Kopie auch dem Lehrer zugänglich gemacht. Hierdurch kann einerseits der Transfer des Erlernten auch vom Lehrer mitverfolgt werden, andererseits ist dadurch der jeweilige Lernstand in der Therapie abrufbar.
Neben einer Schulbescheinigung über die Teilnahme an der ambulanten Therapie, beraten wir uns mit den Fachlehrern auch über die Möglichkeiten für einen zusätzlichen schulischen Förderunterricht oder dessen Wegfall, ebenso über die Gewährung eines Nachteilsausgleichs und ggf. über einen Notenschutz im Rahmen des Erlasses. Es hat sich gezeigt, dass individuelle Lösungen deutlich hilfreicher sind als pauschale Gesamtlösungen, denn vielfach wünschen sich Schüler keine Sonderstellung im Klassenverband.
Im Rahmen unserer Beratung mit den Eltern führen wir auf Wunsch auch Hausbesuche durch.
Ein wesentlicher Bestandteil der Therapie ist auch die Hospitation von Eltern. Die genaue Demonstration der Durchführung und Einhaltung des Strategietrainings hilft den Müttern und Vätern das konzeptionelle Vorgehen besser zu durchschauen und ihre Kinder gezielter zu unterstützen.
Regelmäßige Elterngespräche sind für die Dauer der Therapie fest eingeplant. Durch unsere telefonische Sprechstunde von 9.00 Uhr-11.00 Uhr sind wir an den Wochentagen jedoch auch für eine spontane Unterstützung und Hilfestellung ansprechbar.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern-Eltern-Therapeut ist ein wichtiger Grundstein zur erfolgreichen Therapie. Denn die Lernprobleme von Schülerinnen und Schülern sind unser gemeinsamer Auftrag und eine gemeinsame Herausforderung.
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